GLITSH #6 mit Stefanie Oberhoff / Maxi Obexer und Johannes Werner

GLITSH #6
SA 09.05.26 | Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr
Ort: PATHOS theater

In der sechsten Ausgabe sind Stefanie Oberhoff, Maxi Obexer und Johannes Werner zu Gast. Sie schreiben und musizieren zusammen im Kreis, bis unten die Oper raustrieft, die Kasperoper International.

DJ: DJ Couture aka Augusta Laar

Die Bühnenbildnerin, Figurenspielerin und Regisseurin Stefanie Oberhoff studierte Bühnenbild an der Staat­li­chen Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Stutt­gart. Seit 1989 macht sie Aus­stat­tun­gen für Thea­ter, Fi­gu­ren­thea­ter, Film und Fern­se­hen und organisiert seit 2005 in­ter­na­tio­na­le Kul­tur­pro­jek­te an der Schnitt­stel­le Bil­den­de Kunst, Fi­gu­ren­thea­ter, Ani­ma­ti­on und So­zia­le In­ter­ven­ti­on u. a. im Rah­men der Pro­jekt­rei­he GÜ­TE­SIE­GEL KUL­TUR* in Australien, Asien und Afri­ka. Daneben unterrichtet sie an der Staat­li­chen Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Stutt­gart, an der Staat­li­chen Hoch­schu­le für Musik und Dar­stel­len­de Kunst Stutt­gart (Studiengang Figurentheater), an der Hoch­schu­le für Tech­nik Stutt­gart und an der Be­a­con­hou­se Na­tio­nal Uni­ver­si­ty La­ho­re, Pa­kis­tan. Sie war Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg (2000), der Akademie Schloss Solitude (2004) und der Villa Waldberg München (2016). Im Jahr 2019 gewann sie den Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg für „PUNCH AGATHE“. Sie hat gerade angefangen zu schreiben. www.punchagathe.com

Maxi Obexer kommt aus Südtirol, Italien, sie lebt in Berlin. Schriftstellerin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Letzte Veröffentlichungen: "Odysseus Hund. Erzählungen von der gegenseitigen Zähmung" (2025) und der Roman "Unter Tieren"  (2024), jeweils im (Weissbooks Verlag). Das Hörspiel "Im Auge des Sturms. Das Kapitol im Januar 2021", (WDR), war Hörspiel des Jahres 2024. "Die Töchter der Orestie", ihr jüngstes Theaterstück, wurde im Februar 2026 im Landestheater Tübingen uraufgeführt.

Johannes Werner arbeitet als Schlagzeuger, Komponist und Performer in multimedialen Settings und kollektiven Gefügen und entwickelt zeitgenössische Formen von Musiktheater, Klangkunst und Performance. Intensiv beschäftigt er sich mit Verflechtungen digitaler und analoger Räume und unterzieht deren Auswirkungen auf soziale Konstellationen und künstlerische Schaffensprozesse einer kritischen Reflexion. Er ist Gründungsmitglied von sh|ft ensemble, musikalischer Leiter des Theaterkollektivs Punch AG, Drummer der Berner Spoken-Pop-Formation Cruise Ship Misery und künstlerischer Leiter der Konzertreihe Xchanges. Seit 2024 forscht und lehrt er zu postdigitaler Musikpraxis an der Hochschule der Künste Bern. Johannes Werner studierte Schlagzeug und Neue Musik in Stuttgart und Stockholm sowie Komposition an der Hochschule der Künste Bern.

Augusta Laar, lebt in Krailling bei München. Schriftstellerin, Künstlerin, Musikerin. Musikstudium in München (LMU, Richard-Strauss-Konservatorium). Intendantin der Schamrock-Salons seit 2009, des internationalen Schamrock-Festivals der Dichterinnen seit 2012 und des Schamrock-Filmfestivals female presence seit 2014 (mit Kalle Aldis Laar). Botschafterin der Schule für Dichtung Wien an der Jack Kerouac School of Disembodied Poetics 2024 in Boulder, Colorado und beim Festival Internacional de Poesia Medellin 2016 und der Escuela Permanente de Poesía Medellín 2016. Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, des World Poetry Movement WPM und des PEN Zentrums Deutschland, Gründungsmitglied des Netzwerk Lyrik e.V. Veröffentlichungen zuletzt: München Haiku-Spaziergang, (Black Ink, München 2025), Nocturnes - Interventionen (Edition Melos, Wien 2024), Mitteilungen gegen den Schlaf (Edition Melos, Wien 2021); Avec Beat (Black Ink, München, 2020); Spinning Records (Ledbury/UK, 2019); Best Friends (Ausstellungskatalog, München, 2019); www.schamrock.org, www.poeticarts.de

© Stefanie Oberhoff

Stefanie Oberhoff © Marijan Mural
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Augusta Laar © Nikolai Vogel
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Maxi Obexer © Nane Diehl
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Johannes Werner © Hannes Brugger